wortbrücken ~ poesie

"Ich bin die Brücke,
über die ich gehe
und mich endlich verstehe"
Please reload

RSS Feed
Poetische Inspirationen
aus dem lauschenden Sein

22 Sep 2019

Empfindsames Fühlen

 

Wenn das Fühlen Dich nimmt,

das innere Kind wächst geschwind

Es reift zur wahren Blüte heran,

Einzig die Liebe ist jetzt dran. 

Sie macht sich ans Werk

sie transzendiert alten Schmerz. 

Du fällst in Dein Innen

und erfährst die Wahrheit darinnen. 

Sie allein ist der Schlüssel zu Deines Herzens Kern,

allein die Liebe hat Dich gern. 

Sie durchwirkt Dein Sein in unbändigem Verlangen. 

Nichts...

19 Jul 2018

Wenn das Fühlen sich fühlt,
ist es mehr als aufgewühlt.
Es freut sich ekstatisch prickelnd und frei,
der Rest der Welt ist ihm einerlei.

Lebendiges Pulsieren bis in den tiefsten Kern
erschüttert es tief und es hat sich neu gern.
Die Mauern gefallen, die Ketten gesprengt,
"wahres Fühlen" es sich nun neu nennt.

Ein Leben lang suchte es sich im vielfältigen Aussen,
liess sich hier und da von dem ei...

15 Jul 2018

Lauschend bin ich still,
hör' nur noch, was ich wirklich will.
Und das ist laute Stille in meinem Innen, die mich erfüllt, frei von
menschlichen Sinnen.

Ein Meer voller Schweigen,
sich mir tut zuneigen,
meine Seele berührend,
mein verletztes Herz entschnürend.

Die Stille erhebt mich aus dem dreidimensionalen Raum mich
entflechtend aus Bindungen, die mich liessen atmen kaum.
Die Zeit ist nicht me...

14 Jul 2018

In sonderbarem Schweigen ruht mein Himmelsstern
und sucht nach seinesgleichen.
Er liebt die Sonne ach so gern,
kann ihrer Gunst nicht mehr entweichen.

Mit neuem Mut er schreitet da so dann und wann
in bedingungsloser Liebe jetzt
nach vorne weit voran und dann
sich einverleibt das neue alt’ Gesetz.

Er labt sich an der inn’ren Fülle,
die da tanzt in seinem Garten.
Sein Kern alles andere ist als re...

16 Apr 2018

Wenn der Himmel auf die Erde kommt,
dann macht das was mit uns gekonnt.
Denn wir können nicht mehr lügen,
können uns nicht mehr betrügen.

All' die Wahrheit kommt ans Licht,
die sagt zu uns: "Vergiss' mein nicht."
Denn die Wahrheit will uns führen
in das Leben, ins Vergnügen.

Sonnengleich sollen wir ganz sein,
lassen nur sie in unser Herz hinein.
Offenbar wird jetzt ganz eins,
was früher war noch...

10 Apr 2018

Die Brücke öffnet sich enorm
wie ein Haus aus Gold' ohn' Norm,
ohne Anfang, ohne Ende,
lässt sie fallen starre Wände.

Sie weitet, dehnt sich weit hinaus über alle Massen,
kann nunmehr sehr weit alles umfassen.
lädt die Menschen zu sich ein,
dass niemand mehr ist ganz allein.

Die Brücke wird zur Autobahn,
die jeder nunmehr kann befahr'n.
Doch Spuren vorerst gehen auf eine Seite
das heisst hin zur...

17 Sep 2017

Lausche hin.
Was genau ist in Dir drin?
Ist es Dein Gewinn?

Welche Gedanken haben sich gezeigt,
sich vor Deinem Inneren verneigt?
Sind es Fetzen längst vergang'ner Zeiten,
die Dich heute ach' noch reiten?

Bist Du sicher, was Du denkst,
oder (!) ein Gefühlsgeschenk?

Und was denkst Du, will's Dir sagen,
das Gefühl, die Denke oder die Wahrnehmung?

Ich freu' mich  auf Dein Wortgelaut',
auf das nun...

Alles ändert sich,

so wie ich. 

Rasend schnell

und es wird hell. 

Freude schon

im Hier und Jetzt

der Augenblick 

erscheint zerfetzt.

Dimensionen sich

verlagern. 

Schicht um Schicht

sich ganz zer-hadern. 

Ich weiss nicht mehr

wie mir geschieht

fühl' mich schummrig

wie ein Dieb,

der nicht weiss 

wo mit sich hin,

sein Leben ist

dahin dahin. 

Etwas Neues 

fängt jetzt an

die Liebe freuts,

sie ist nun dran. 

Sie weiss nicht...

18 Jun 2017

Feuerspeiendes Gewitter,

das Dich zwingt wie eine Zitter,

Dich durchwachsend wie ein Stein,

der ganz kosmisch schlägt gar in Dich ein.

Auf dass Du fällst in tiefe Tiefen,

die Dich tränken, die Dich lieben,

saugen ein in den Vulkan,

dem Du bist nun Untertan.

Feuersbrunst in tiefer Weite

Dich entzücket, Dich begleite.

Ew'ger heisser Lavaschlamm

zehrt Dich hinab, tief in den Schlamm,

wo Du einstmals in Dir ruht...

16 Apr 2017

 
Und so fiel ich in einen Traum
und rührte mich kaum,
weil die Sonne des Herzens
verborgen in Schmerzen.

Dann wachte ich auf,
weil neu war der Dinge Lauf.
Es öffneten sich Pforten,
die sich neu ordn’t’n.

Es entstand ein Lücke,
die sich füllte mit Stücken
vom einen Ort und ander’n
und meine Seele durchwandern.

Es geschah‘ wie im Nu,
ich schaute bloss zu
und erkannte den Sinn,
warum es so war un...

Please reload