• Birgitta Borghoff

Über der tiefen Seele Erwachen


Aus der Tiefe schürfen bares Gold ist mein Geleit von mir gewollt. tief und tiefer in den Boden will ich schürfen und Gott loben, weil er zeigt mir einen Weg, den nur der kennt, der ihn geht jetzt und hier in diesem Leben wird sich zeigen, wer wird leben, um zu wandeln Gut und Böse in die Einheit der geliebten Freude Wahrheit. Tiefer noch als Worte sind Gefühle, die da komm’n und geh’n geschwind. Reichen tief hinab in warme Erde, wurzeln tief, das ist ihr Erbe. Weiter noch als dicht’ Materie sie wirbeln sich in Weltenraum Ebenen bis hin in ferne Galaxien, wo noch nie ein Mensch war dort hinieden. Doch die Gefühle kommen an, durchdringen Kosmos, Leben jedermann, um zu erlösen was im Menschen sich versteckt, auf das es bald ganz bald verreckt: Das Böse was dort tobt und wuchert, den Menschen quält und einst versuchet doch die Zeit ist da, um jetzt zu handeln, Altes neu in Gutes wandeln und den Menschenherzen dienen, um zu leben und zu lieben, was einst versagte das Menschenherz, das gierig zehrte, um zu haben, was es begehrte. doch die Gier in ihrer Wucht, schwächt’ des Menschenherzens Lebenslust. So es fiel und stürzte nieder, tief hinab und immer wieder, bis es ward’ nun tonnenschwer zermürbend hohl innerlich leer. Das Ego nun tat sich hervor, um auszustech‘n des Herzens „Tor“, um sich zu nehmen, was es wollte, Hickhack hier und da Revolte, doch das Herz sich mehr und mehr verschloss, um nicht zu seh'n, des Herz’s Verdruss. Traurig es nun ganz verstummte, bis es sich vollends vermummte, versteckte sich in tiefsten Tiefen, um nicht zu hör’n was Egos riefen. Allein, verbannt ganz lautlos klein, sperrte sich die Seele ein bis das Ego sie einst ganz vergessen, in der tiefen Grube unten denn sie war besessen von Gier von Macht, von Haben wollen ohn’ Rücksicht auf Verlust’ - die Seel’ verschollen. Tiefes Schürfen nun durchdringt die Schichten, auferstanden aus alt’n Geschichten. Der alte Geist der Freiheit hat nun das Ego aufgesprengt, so das es platzt’ vor Wut und ungelenk. Tief schürfend in der warmen Erde er sich bewegt’

- Auf dass die Seele werde!

Und so kam es, dass das Licht, Schicht um Schicht kam neu ins Gleichgewicht: Lichtes bares echtes Gold der Seele Kern, des Herzens hold. Freigelegt nun aus der Mitte dank des Geist’s in mut’gem Schritte. Ach wie wohl ist mir, im Gold zu sonnen, mein neues Herz, mein’ Seelenwonne: Tiefe Seele weit gereist, in tiefste Tiefen - doch nicht entgleist. Oh tiefste Seel‘ ich lieb’ Dich gern, ist meinem Geist und Herz nun nicht mehr fern. Vereinigt wir nun alle drei: Seel’, Geist und Herz in einem Körper

- auwei auwei

(Birgitta Borghoff, 25. September 2016)

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